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Jambo und afrikanische Rhythmen in der Dr.-Kinghorst-Schule

 

Die Initiative Black & White – Damit zusammenwächst, was zusammengehört gestaltete auch in diesem Jahr in der Dr.-Kinghorst-Schule (Förderschule Schwerpunkt Lernen) einen Projekttag.  

 

    

Mit einem „Jambo! Hakuna Matata?“ in Suhaeli („Hallo, wie geht es   euch?) wurden 170 Schüler/innen von fünf afrikanischen Musikern und dem deutschen „Alt 68er mit 40 Jahren Dauerpraktikum“ Wolfgang Lieberknecht begrüßt. In vier Räumen (Tanz, Trommeln, Gesang und Information) sollten die Schüler/innen an diesem Tag etwas von der Armut und Lebensweise der Menschen  in  Afrika erfahren.  Erlernt wurden unter anderem afrikanische Tänze sowie afrikanische Lieder und Trommelrhythmen. Und hier war mitmachen angesagt. Schon bei dem Auftaktkonzert der fünf Afrikaner und des Leiters der Gruppe Herrn Lieberknecht in der Aula tanzten und sangen alle zu dem Gesang und den Rhythmen der Trommeln. Danach lernten die Schüler/innen selber diese afrikanischen Lieder zu singen, dazu zu tanzen und zu trommeln.

    

Die Gruppe hatte dazu z.B. 60 Djembas (afrikanische Trommeln, die mit der Hand geschlagen werden) mitgebracht. Sodass in einem Raum das gleichmäßige rhythmische Schlagen von 40 bis 50 Trommeln ertönte. Die Ausstrahlung und der Umgang der Musiker erzielte eine  harmonische, freundliche und konzentrierte Mitarbeit an den Themen. Besonders bei der Präsentation über die Geschichte und Situation in Afrika gab es sachliche Hinweise und Informationen. Viele Fragen gab es bei den Kindern zur Situation in Afrika und der Armut der dort lebenden Menschen zu beantworten. Über der ganzen Schule schwebte ein Hauch von Afrika: Von den schönen Klängen und Rhythmen, aber auch von den Problemen und Nöten.

 

 

Einer der Vorkämpfer für Black &  White Martin Luther King wurde vor 40 Jahren getötet.  Die Initiative Black & White für europäisch afrikanische Zusammenarbeit reist heute zu Kirchgemeinden, Kindergärten  und Schulen um über die Situation in Afrika zu berichten,  sowie die Kultur der Afrikaner zu vermitteln. Die Gruppe bzw. der Verein Black & White, in dem Deutsche und Afrikaner zusammenarbeiten, setzt sich mit einem kombinierten Programm aus Begegnung mit Afrikanern, Musik, Tanz und Information für afrikanisch-europäische und internationale Verständigung ein. Lebensfreude und auch traurige und aufrüttelnde  Informationen werden geteilt, Gemeinschaft wird erfahrbar, vermittelt Hoffnung. In der Gruppe spielen Mitglieder aus Kongo, Angola, Burundi und Deutschland zusammen. Die afrikanischen Mitglieder der Gruppe sind als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland gekommen. Unter ihnen sind katholische und evangelische Christen wie auch Muslime. Sie spielen Lieder aus vielen afrikanischen Ländern und der Karibik, darunter viele christliche Lieder beider Konfessionen und auch ein Lied für christlich-muslimische Verständigung. Einige Mitglieder der Gruppe hatten vor ihrer Flucht schon Kirchenmusik in Afrika gemacht. Mit einem Musik- und Informationsprogramm treten die Mitglieder der Gruppe Black & White schon  seit mehreren Jahren im ganzen Bundesgebiet in Schulen, Kindergärten, an Universitäten und in Kirchen auf sowie bei Festen und als musikalischer Begleiter von Veranstaltungen. Die Mitglieder der Gruppe Wolfgang Lieberknecht (Sänger und Koordinator, von Beruf  Diplom-Ökonom, Schriftsetzer und Journalist, ein echter achtundsechziger mit 40 Jahren Erfahrung). Ivon Gizalahamba- Ndula (Sänger, Trommler, Spieler des Balaphons, Tanzlehrer, Trommellehrer, vor dem Krieg im Kongo Grundschullehrer) Gabriel Tangemiana Adele Fundi (Sänger und Singlehrer, vor dem Krieg in Kongo Finanzbuchhalter und Diplom-Ökonom), Hadicha Saleh (Sängerin und Singlehrerin, vor dem Krieg im Kongo Bäuerin und Schneiderin), Aline Cinzanyé (Tänzerin und Tanzlehrerin, vor dem Bürgerkrieg in Burundi Abiturientin).

Weitere Informationen unter: www.blackandwhite-schwarzundweiss.de

Kontakt: blackandwhite1@gmx.net

 

Am Nachmittag gab es dann noch einen Workshop und einen Vortrag für die Lehrer/innen. Dort wurden mit viel Konzentration und Gefühl fürs Gemeinsame auf 30 Djembas Trommelrhythmen eingeübt. Zum Abschluss gab es noch einen Vortrag über die Mission der Völkerverständigung des Projektes. Dort wurde über die Ausbeutung des afrikanischen Kontinentes und deren lang anhaltenden Folgen informiert.