Respekt
 
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Teilnahme am Projekt Respekt 2010

Gelungener Auftritt in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel

15 Schüler und Schülerinnen der Dr.-Kinghorst-Schule haben im Rahmen eines Wahlpflichtkurses im Bereich Musik an dem vom Kultusministerium  geförderten und von der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Rock durchgeführten Projekt „Respekt 2010“ teilgenommen. 12 Schulen aus Niedersachsen beteiligten sich an dem kompetenz- und kreativitätsfördernden Musikprojekt, dessen Schwerpunkt in der Förderung von Toleranz und Respekt lag. Die Schüler hatten die Möglichkeit, sich in den Bereichen Gesang/Rap oder Streetdance/HipHop/Breakdance mit dem Thema auseinanderzusetzen und dann gemeinsam mit einem entsprechenden Dozenten über 12 Wochen lang eine Performance zu erarbeiten. Alle teilnehmenden Schulen sollten dann am 9.12.10 in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel zu einer Anschlussveranstaltung zusammenkommen und ihre einstudierten Beiträge vorführen.

Die Schüler der Dr.-Kinghorst-Schule der Klassen 7 bis 9 wählten den Bereich „Streetdance“ und wurden von den Auszubildenden Theda Siemon und Tristan Kempf aus der Tanzschule Hoppenburg betreut. Beide angehenden Tanzlehrer zeigten viel Engagement und steckten die Schüler derart mit ihrer eigenen Tanzfreude an, dass sogar in den Ferien in den für die gesamte Zeit des Projektes von der Tanzschule Hoppenburg zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten geübt wurde. Gemeinsam wurde eine Choreografie entwickelt und dabei immer wieder  das Thema Respekt in den jeweiligen Übungsstunden aufgegriffen und bearbeitet.

Durch einen Unfall fielen leider Theda Siemon und Tristan Kempf vier Wochen vor dem Tag der Vorführung aus und das gesamte Projekt schien gefährdet. Nur durch das Einspringen von Christoph Slak von der Tanzschule Hoppenburg konnte gemeinsam mit den Schülern und ihrer Lehrerin Barbara Marré die Musik zusammen geschnitten und die angefangene Performance fertig gestellt werden. Sowohl die Schüler, als auch Frau Marré sprechen hierfür Marc Hoppenburg und seinem Team ihren Dank aus.

Letzten Donnerstag fuhr die Gruppe nach Wolfenbüttel und erlebte dort einen großartigen Auftritt. Wegen der schlechten Witterung erschienen nicht alle teilnehmenden Schulen, sodass letztendlich 7 Schulen an den Start gingen. Da alle Gruppen noch eine Stellprobe, bzw. einen Soundcheck absolvierten, hatten die Teilnehmer inzwischen ausreichend Zeit sich kennen zulernen und sich auf ihren Auftritt vorzubereiten. Um 16.00 Uhr begrüßte  Frau Sarah Schlück von der LAG alle Mitwirkenden und die einzelnen Gruppen präsentierten ihre Performance. Obwohl das Thema Respekt von den jeweiligen Gruppen auf sehr unterschiedliche Weise bearbeitet wurde, zeigte sich anhand der gelösten und entspannten Atmosphäre, dass alle Schüler von diesem Projekt profitiert haben und Respekt zeigten, indem sie sich gegenseitig anfeuerten und beklatschten. Die Leistungen der Anderen wurde anerkannt und gewürdigt, ein wichtiger Schritt zum respektvollen Umgang miteinander.

Leider blieb zu wenig Zeit, um das in dieser tollen Stimmung entstandene gemeinsame Tun der Schüler und Schülerinnen, die aus unterschiedlichen Schulformen kamen, weiter zu vertiefen.

Rückblickend kann gesagt werden, dass sich der hohe zeitliche und finanzielle (teilweise vom Kultusministerium getragene) Aufwand gelohnt hat und die Teilnahme an derartigen, vom Land Niedersachsen geförderten Projekten empfehlenswert ist und genutzt werden sollte.